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TAG 4

Mittwoch, 19.02.2014 Ich wache früh auf, gegen halb sechs und fühle mich - GROßARTIG. Ich kann es kaum fassen. Meine Kopfschmerzen sind weg, ich hab keinen Hunger mehr, mein Bauch ist schön flach und ich bin stolz, immerhin schon mal zwei Tage ohne feste Nahrung und nur mit Säften und Tee überlebt zu haben. So erwisch ich mich morgens um 06:00 Uhr allen Ernstes im Takt der Musik wippend und gut gelaunt durch die Wohnung rauschend. Ich summe ein Liedchen, bekomm das Lächeln nicht mehr aus dem Gesicht und bin fit, wie eh und je. Ist das schon der Anfang der Fasteneuphorie? Kein Wunder, dass mancher davor warnt, süchtig danach zu werden! So verbringe ich einen tollen Tag an der Uni (normalerweise ein Widerspruch in sich) und kaufe mir danach noch einen kleinen Tischkalender. Darauf sind für jede Woche Achtsamkeitsübungen und ein schöner Spruch. Ich freue mich wahnsinnig darüber und nehme mir fest vor, die Achtsamkeitsübungen in den Alltag zu integrieren. Der erste Spruch ist witzigerweise: "Unser Körper ist ein kostbares Geschenk, wir sollten ihn sorgsam pflegen. Denn er ist der Ort unseres Erwachens und unserer Erleuchtung". Und genau das tu ich gerade. Ich entrümpel! Heute ist der erste Fasten Tag, an dem ich Sport mache. Es klappt wunderbar und ich bin am Ende des Tages mit mir und der Welt im Einklang.

21.2.14 17:36

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